Der letzte Tanz
Der letzte Tanz ist meine erste Kurzgeschichte. der letzte Tanz Die Straßen waren leer. Der letzte Zug fuhr schon vor einer halben Ewigkeit und der Regen blieb schon lange aus. Im trockenden Wind ging sie einfach die Straße entlang. Es war eine normale Nacht und ein normaler Tag, dachte sie. Jedoch war es einfach nur wie immer. Nix konnte sich mal ändern. Die Planzen verdorrten weiter am Wegesrand, weil die Sonne am Tage unerbittlich das Letzte an Leben aus ihnen herraussaugte. In der Ferne sah sie Lichter von einem Wirtshaus, wo auch Klänge von fröhlicher Musik zu hören war. Sie faste jedes mal Mut wieder dort hinzugehen, doch kurz vor der Tür drehte sie um und ging wieder wie immer nach Hause. Diesmal hatte sie kein zuhause. Sie ging einfach nur die Straße entlang und fühlte den leichten Sommerwind auf ihrer Haut. Tränen flossen diesmal über ihr Gesicht. Ein Schmerz den sie niemehr loswerden wird, verfolgt sie und zerfetzte das ganze Glückliche in ihrem Herzen bis nur noch Bitterkeit in ihr bleiben sollte. Sie war zu müde zum kämpfen. Sie war erschöpft. Unendliche Stunden vergingen zwischen ihrem Weg und dem Gasthaus. Manchmal schaute sie durch das Fenster. Die Menschen waren glücklich. Einmal war sie im Frühling da. Da war ein Fest und sie durfte mal eine Stunde daran teilnehemen aber sie schaute nur zu und ging wieder weiter. Diesmal wollte sie wirklich einfach wieder wärme spüren, Menschen sehen und die Musik genießen. Als sie näher kamm, erinnerte sie sich, wie sie als Kind mit ihren Eltern das Gasthaus besuchten. Es wurde viel gelacht und sich unterhalten und sie konnte mit den andern Kinder spielen. Der Wirt hatte sie gerne. Er schenkte ihr mal eine Rose. Eine rote Rose und lächelte und meinte: „Wenn du groß bist und wieder kommst dann werden wir tanzen.“ Seit dem hat sie das Lokal nicht mehr betreten. Sie hatte Angst zu tanzen denn die kleinen Füße waren sehr eigenwillig und verletzbar. Sie hat sich neue Schuhe gekauft für diesen Abend. Ihr Kleid war schlicht schwarz – ging bis zum Knöchel. Lange ist es her als da war. Sie stand vor der Tür und zitterte. Sie liebte Musik. Was nur aus dem Scherbenhaufen geblieben ist, ein Funke an Erinnerung, der sie daran erinnert wie wundervoll das Leben sein könnte. Ihre letzte Stunde, ihr letzter Tag und sie wollte tanzen. Einfach nur tanzen. Sie öffnete die Tür und sah ihn als alten Mann der lächelte und der Mond ging unter.
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Die Predigt des Todes
Lasse die Menschen Angst haben! Verstehe richtig, Angst, nicht Furcht, denn Furcht hat eine Richtung und eine Ursache, was die bewusste Auseinandersetzung mit ihr ermöglicht, während die namenlose und vielgestaltige Angst das Handlungsvermögen der Menschen in Passivität steinert und sie fügungsvoll auf Instruktionen warten lässt, die sie willig annehmen, wenn sie nur glauben, damit die Fessel der Angst abstreifen zu können.
Kategorie Prosaische Dichtung | 0 Kommentare »
Zeitgemäße Romanze
sonntag morgen
keine nacht gehabt
kein tag liegt vor mir
eine heizung wärmt
ich bin allein:
verschämte sonne
rauschen der straße
ein taschentuch
spermageruch
kurz warst du mein.
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Energie aus dem Zerfall
Texte von Mira deJaanoor aus der kompilation »Energie aus dem Zerfall«. Gelesen wurden die texte erstmalig im rahmen der ersten White Darkness.
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Energie aus dem Zerfall
Texte von Frank Eckert aus der kompilation »Energie aus dem Zerfall«. Gelesen wurden die texte erstmalig im rahmen der ersten White Darkness.
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