Das zweite Bier
eine geschichte die einfach nur dazu da ist die sinnlichkeit des wartens zu beschreiben. wir menschen sind immer darauf fixiert im streben nach mehr glück die zeit zu ignoriern. Doch was passiert wenn wir dazu verdammt sind zu warten. wird dann das erhoffte uns jemals begegnen?
Das zweite Bier
Markus saß da. Einfach nur da. Um ihn herum waren Menschen. Der Wind rauschte draußen an ihm vorbei. Das Bier vor der Nase. Ein Schluck. Er schaute aus dem Fenster und sah dem Regen zu. Viele Tage waren vergangen nach dem Unglück. Er rutschte mit seinem Hintern nach hinten und schaute nervös in die Masse. Sein Blick wanderte endlang und begutachtet die Bedienung. Er nahm noch einen Schluck und schaute aus dem Fenster. Zehn minuten waren keine Zeit. Er hatte ein Leben lang auf sie gewartet. Es war Montag ein einfacher Montag. Jedoch es war was anders er wartete hier auf sie. Sie soll Montags immer hier sein, hatte man ihm erzählt. Seit dem wartet er. Er wußte nicht wie das Wiedersehen sein würde. Er hat sie nur immer wo anders gesehen. Sie sah gut aus, verdammt gut. Er vertraute ihr – immer noch.
Obwohl – doch er vertraute ihr immer noch, sagte er zu sich selber. Seufzte und nahm noch einen Schluck von der Flasche. Sie hatte strahlende blaue Augen, diese liebte er so sehr an ihr. Er wußte nicht wie es ihr geht. Sie hielt sich versteckt. Warum sie ihn meidet wußte er nicht. Es fing irgendwann mal an und dann war alles vorbei. Markus fragte damals Bekannte nach ihr. Aber niemand wußte was sie macht. Sie war einfach nur verschwunden. Ein Bekannter meinte vor kurzem zu ihm: “ Sie sitzt immer im Cafe und ließt dort. Ein dickes Buch. Immer Montags ja Montags“ Markus war schon lange nicht mehr in diesen Cafe. Das letzte mal mit ihr. Diese Augen vergaß er nie. Er nahm den letzten Schluck stellte die Flasche ab und bestellte ein neues. Er würde ihr gerne sagen wie sehr er sie vermießte. Sie fehlte ihm richtig. Aber er würde es nie zugegeben, denn dann hätten alle recht. Er starrte vor sich hin. Zwanzig Uhr fünfzehn. Ob sie heute nicht kommt?
Er starrte zur Tür. Lange weilte sein Blick auf die Tür. Neben der Tür waren Flyers und Plakate von Veranstaltungen die er gut kannte dort war mal oft jetzt wurde er zu alt dafür. Eigendlich hatte er nur zuviel zutun, dass normale Leben forderte seinen Tribun. Gedanken verloren sah er aus dem Fenster weiter. Dann öfnete sich die Tür und sie kam herein lächelte als sie ihn sah. Markus stand auf um sie zu begrüßen:“ wie geht es dir?“, fragte er sie. „Gut, habe eben noch ein Leben was viel abverlangt. Schön, dass du hier bist wie kommt es dazu?“ Markus hielt inne. Er fing an zu überlegen, ob er ihr beichten sollte das er auf sie gewartete hatte… er eingigte sich mal darauf ihr es nicht zu sagen: “ Zufällig – ähm wollte nur ein Bier hier trinken… “ Sie schlug die Augen auf: „fein, erzähl wie geht es dir?“
Er schaute in blaue Augen, die Augen die er so liebte. Er erschaut in ihr Gesicht das Gesicht was er so sehr liebte. Er lächelte und das zweite Bier kam ohne ein Wort.