Der Sturm vor dem Sturm

Ich sitze hier zusammen mit Mira und Frank im UJZ Korn. Na, sitzen ist eine etwas euphemistische Bezeichnung für das, was wir hier tun. Eine Veranstaltung, vor allem, wenn sie mit einem wirklich geilen Live-Konzert einher geht, muss natürlich vorbereitet sein. Das tun wir jetzt schon seit einigen Stunden…

Es ist eigentlich wie immer. Alles, was nur irgendwie schief gehen kann, geht auch schief. Wenn man eine Live-Band hat, sollte man vielleicht auch ein Mischpult haben. Der Aufbau ist wie üblich mit eine Prise Improvisation gewürzt, Herbstschmerz sind aber richtig gut aufgelegt. Das wird mit Sicherheit ein großartiges Konzert. Wäre alles glatt gelaufen, denn hätte ich natürlich etwas mehr Skepsis. Aber so kann es einfach nur noch gut werden.

Zu den „Kleinigkeiten“, mit denen man sich so rumschlagen muss, gehörte es auch, dass die ganze Anlage eine Etage tiefer herumstand. Wenn man den ersten Hochtöner eine recht enge Treppe hochgewuppt hat, weiß man, dass es erst ein Viertel der Arbeit war, die unbedingt erledigt werden muss. Als dann endlich — zum Glück haben die Jungs von Herbstschmerz mit angepackt — alle Boxen oben waren, hielten wir die PA fast für harmlos. Was für eine Fehleinschätzung! Ich glaube, ich werde morgen erst so richtig spüren, was Arbeit in ihrem physikalischsten Sinne ist: Kraft mal Weg. ;-)

Wer sich die heutige Release-Party des neuen Herbstschmerz-Albums entgehen lässt, ist wirklich selbst schuld.

Oh, der Raum muss ja noch leergeräumt werden. Schade, ich wollte gerade ins Bloggen verfallen.

Eine Reaktion zu “Der Sturm vor dem Sturm”

  1. Whitedarkness » Blog Archiv » Rückblick Whitedarkness Neun am 30. September 2007 um 23:27 Uhr

    […] Denn zu allem Überfluss stand die Anlage nicht wie gewohnt aufgebaut herum, sondern wartete eine Etage tiefer darauf, dass man sie über eine recht enge Treppe nach oben schleppte. Eine üble […]

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