Grim Meaningless Void
Da es sich mit der Veröffentlichung meines Albums „Temple of Void“ noch ein bisschen hinziehen wird, hier als weiterer kleiner Vorgeschmack ein Vorabmix meines recht minimalen und technoiden Stückes „Grim Meaningless Void“.
Eine Reaktion zu “Grim Meaningless Void”
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Das bloggende Hannover » Blog Archiv » Monatsrückblick Mai 2010
am 28. Mai 2010 um 03:07 Uhr
[…] Die Silke Arp bricht ist tot. Damit ist der letzte Ort aus Hannover verschwunden, der diesem Haufen von kalten Häusern zwischen den Mittelgebirgen und der norddeutschen Tiefebene noch etwas Liebreiz gegeben hat. Da hilft alles trotzige Summen von Lennon-Melodien nichts, dieser Tod ist das Ende. Und zwar das Ende einer einst viel greifbareren kulturellen Vielfalt des Stadtlebens. Was bleibt, ist die Einfalt und der rottende Müll, der hier Kunst zu ersetzen hat. Und der Club der total toten Dichter, der den Sozialpädagogen und Schickimickialternativen in der Faust stakkatierend in die Ohren boxt. Für die hannöversche Presse verlief dieses Sterben übrigens unbemerkt, bei der kann man das Lokale lange suchen. Ich bin als Adressat für diesen Mist schon lange nicht mehr verfügbar, für diese ganze Abschweifungsprosa als Antwort auf die Verknappung von Selbsterlebten. Was hier geblieben ist, das ist ein reichgeziertes giftblaues schneeweißes Nullie, es ist bitter, bedeutungslos, leer. […]