Herbstgeflüster 2009
Wieder einmal versteckte Geheimnisse,
Wieder einmal wird gemunkelt
Wieder einmal geschaukelt
wieder einmal …
Alle Jahre wieder, immer im September
brechen wir auf
zu neuen Ufern
diesmal geht es in ein unentdecktes Land.
Wer sich traut, soll uns schreiben,
Wer sich wagt, erinnert sich
5 Jahre gehen jetzt langsam einher
im Sept. 2004 fanden sich ein Nebel und eine Leiche
Jetzt, mit einem sehr kleinen aber feinen Team
wird die nächste Runde eingeschlagen
Wer gerne noch Interesse hat,
gemütliche Lyrik-Stunden mit uns zu verbringen
oder auch gerne mal zu eigenen Werke ein Rudel Ohren zum zuhören braucht
ist herzlich eingeladen
Wir werden ab Nov. einen regelmäßigen Treffpunkt
verkünden. wo wir gerne in kleiner feiner Runde
wieder auf den Ursprung zurück gehen
den Spaß an Geschriebenes
Und wie schon leicht vorweggenommen
Im Januar feiern wir unsere 5 Jahre White Darkness
lasst euch überraschen.
Liebe Grüße eure Mira *wink*
Kategorie Allgemein, Persönliches, Text, Zeitenwende | 0 Kommentare »
13.09.2009 20Uhr Lesung (H) : Chez Heinz: Monsters of Poetry
13.09.2009 20Uhr Lesung (H) : Chez Heinz: Monsters of Poetry
Monsters of Poetry
Chez Heinz Seite
…mit: Roland Adelmann , Hermann Borgerding , Bettina Sternberg , Volly Tanner, Jerk Götterwind, Markus Hintzen, Marcus Mohr und Kersten Flenter (H).Zwei Generationen Underground auf Tour
Lange bevor Poetry Slam und Lesebühnen ihre große Popularität erlangten, tummelte sich die literarische Off-Szene bereits in Kneipen, Clubs und Cafés. Ihre Protagonisten schrieen, sangen, flüsterten, tanzten und trommelten – einige tun es immer noch, andere tun es und tun es mittlerweile auch erfolgreich über`m Grund, wieder andere sind erst seit ein paar Jahren auf Bühnen zu finden. Der Underground sammelt Erfahrungen im Selbstversuch, im Eigensinn, Glück und Unglück. Die Sprache ist klar, bisweilen derb, humorvoll und hautnah. Die Texte erscheinen in Fanzines, kleinen Anthologien und kleinen Verlagen und zeigen dem Buchhandel den Mittelfinger. Zur „Monsters of Poetry“-Tour versammeln sich PoetInnen, geboren zwischen Anfang der 60er und Anfang der Achtziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts, zu einer Show mit Punk, Performance und Poesie
Ich selbst kenne die beiden Haupt- Leser: Kersten Flenter und Volly Tanner. Volly ist eine Berühmtheit in Leipzig und auch mit seinen schwarzen Humor ein erfrischtes Erlebnis. Er ist bekannt für die männliche Variante und das Kontra auf intellektueller Eben der Feuchtgebiete. Und für seinen messerscharfen Humor, womit er gnadenlos, seine Erfahrungen als Mensch und werdender Vater und frisch gebackener Vater mit repräsentativer Spitzfindigkeit Realsatire und Kuriositäten leidenschaftlich in Worte umformuliert.
Kersten Flenter hier in Hannover eine Berühmtheit, zeichnet sich besonders in seinen kritischen Urbanen Versionen aus, die sich mischten mit Erfahrungen die einem das Leben zeichneten. Seine sinnliche und absurden Werke finden immer wieder Anschluss an das Jetzt. Darüber hinaus schleicht er beim lesen dem Zuhörer indirekt von hinten heran, so dass man während dessen schon merkt, es packt einem schon in den ersten Zeilen.
wenn es nur die beiden wären, könnte man behaupten, The Monster-Pappis schlagen zu, aber das wäre zu wenig für dieses im Moment noch seltene Kombination von hochwertigen Literaten.
Wer es wagt, über seinen Gehirnteller zu springen und sich eine andere gewachsene Seite von schwarzen aber nicht gruftigen Humor zu widmen, kann ich wirklich diesen Abend empfehlen.
myspace-seite/undergroundmonsters
chez heinz Programm
Adresse:
Béi Chéz Heinz
Liepmannstraße 7b (Fössebad)
30453 Hannover (Linden -Limmer)
Kategorie Allgemein, Dada, Live dabei, Persönliches, Text, Urlaubsalternative mit Geist, Veranstaltung | 0 Kommentare »
Aus dem Urlaub…
Auch wenn bei der White Darkness die Kunst zurzeit noch Urlaub macht, gibt es jetzt doch wieder etwas von uns. Wer uns finanziell ein wenig unterstützen möchte, kann als Dankeschön einige Werke, die in den letzten Jahren im Rahmen der White Darkness entstanden sind, als signierte Einzelstücke bekommen:

Weitere Informationen zu den erhältlichen Werken sind hier verfügbar…
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White Darkness die Dreizehnte
Gedanken – Gebäude – Geräusche
Wie würde meine White Darkness aussehen? Erlich gesagt, würde ich eine Veranstaltung machen, die ein Thema in Hannover zu sehr verkommen lässt. Ja, der (vielleicht) sogenannte post-industril Stil. Mit Kettensägen und Beat-pc, wäre der Abend angereichert mit skurilen Japanischen oder auch selbst gemachten Videos. Eine Mischung aus übelestem Lärm und künstlerischer Entartung.
Dabei gibt es natürlich auch die Möglichkeit Kuchen und Kekse mitzubringen.
Das ist auch ein Grund warum ich gerne mit DJ AMD zusammengearbeitet habe, weil er genauso wie ich die Maschinenklänge mag.
Gegenwart – Grillen – Gnocken
Kategorie Allgemein, Persönliches, Rezension, Rückblick, Schwarze Szene, Technisches, Text, Veranstaltung | 1 Kommentar »
Rückblick und Download: Die Werbelesung
Zunächst einmal: Vielen Dank für die rege Anteilnahme an meiner „Werbelesung“ auf der Whitedarkness 11. Selten nur kam mir mein Material so fragmentarisch und ungenügend vor, obwohl ich einen so hohen Aufwand an Zeit und Mühe hineingesteckt habe. Auch erschienen mir meine vielen kleinen Witze zum Wahnsinn der Werbung fast schon deplatziert, handelt es sich doch um eine recht ernste und ziemlich deprimeierende Form der gezielten Massen-Manipulation. Aber wenn der Wahnwitz dieser einseitigen Kommunikationsform bloßgestellt wird, kann er eben auch recht witzig sein.
Viele Gespräche, die ich nach der Lesung geführt habe, haben mir das Lachen beinahe wieder vergehen lassen. Es waren doch etliche Zuhörer, die sich vor allem erheitert haben, die aber nicht verstanden haben, wie ernst und wirkmächtig die in der Lesung beschriebenen Formen des Mindfucks sind. Einige wurden nach der Lesung gar nicht müde, mir gegenüber „gute“ Formen der Werbung zu beschreiben, während ich durchaus müde wurde, so etwas richtig zu stellen. Tatsächlich glaubte ich manchmal, dass diese Menschen jemanden anders lesen gehört haben müssen. Aber trotz allem: Es überwog die Zustimmung, die manchmal sogar mit neuem Bewusstsein für diese allgegenwärtige Gehirnwäsche einher ging. Und das freut mich.
Ich habe schon während der Arbeit am Material beschlossen, mein Lese-Manuskript hier zum freien Download zur Verfügung zu stellen, damit jeder in aller Ruhe noch einmal nachlesen kann. Natürlich entspricht dieser Text nicht genau meinem Vortrag auf der Bühne, weil ich dort viele Ergänzungen und spontane Nebenbemerkungen eingeflochten habe, und es handelt sich auch nicht um einen sprachlich geschliffenen Text, sondern um einen kurzen, strukturierten Abriss, der in überwiegend einfachen, der Umgangssprache angelehnten Sätzen geschrieben wurde, damit er sich leicht vorlesen lässt. Ich denke aber, dass diese in der Natur eines solchen Hilfsdokumentes liegenden Unvollkommenheiten keine so große Rolle spielen — denn was ich zu sagen hatte, wird auch daraus klar.
Leider ist das bei der Lesung verwendete Bild- und Filmmaterial im Dokument nur angedeutet. Und leider kann ich es nicht so einfach als ergänzendes Material zur Verfügung stellen, da es sich natürlich um urheberrechtlich geschützte Werke handelt. Wer die aktuelle Werbung, vor allem die aktuelle Fernsehwerbung kennt, wird jedoch erkennen, welches Material verwendet wurde. Die bildhafte Methodik der Werber ist übrigens oft erstaunlich unkreativ, so dass sich die beschriebenen Formen des geldwerten Unsinnes in vielen Werbespots wiederfinden lassen.
Wer mehr von meiner beinahe täglichen Auseinandersetzung mit illegalen Formen der Werbung (Spam in jeder Form) und mit besonders hirnlosen Beispielen legaler Werbung mitbekommen möchte, sei auf das Blog „Unser täglich Spam“ verwiesen.
Kategorie Rückblick, Text | 3 Kommentare »
Todesanzeige
So erlag sie ihrem Schmerz, vom ganzen Herzen. Am Irrsinn der Menschlichkeit geglaubt. Stirbt sie dahin. Ja, sie hatte
ein Leben. Das kann ich wohl behaupten. Wohl anders als Ihr es vermutet. Anders als ihr es glaubt oder berrichtet. Kommt ja nicht auf die Idee zubehaupten, ihr würdet sie kennen! NEIN, Nichtnutzige Ungegeheuer Seelenvampiere, Ihr
wisst garnix. Und wenn man in letzter Zeit dachte sie zickt rum, sie ist eben balabala oder so habt ihr nur das
gesehen, was IHR sehen solltet. Es war sinnlos Krieg mit ihr zuführen. Nur wenn die Zerstörung ihrer selbst das Ziel war,
so Herzlichen GLÜCKWUNSCH! Das habt ihr geschafft. Ihr verlogendes Pack.
Natürlich ist sie eine eigenartige Person. (so sollte man meinen…) ABER NEIN, sie war der Geist von allem hier, sie war
mehr als nur ein Wesen, sie hat tief Gefühlt und gelebt. In der heutigen Zeit wohl ein Verbrechen.
Und sie war erlich, sie zeigte ihre Gefühle auch wenn man sie tritt. Und man tritt sie immer noch, lacht über sie, denkt sich komische Lügen über sie aus, versucht ihre Welt zuzerstören.
Das ist geglückt. Danke, an dieser Stelle, Nein sie bleibt Tod und war eigendlich nie Lebendig, ein Geist aus dieser Welt,
dessen Herz man zerstückelt, und man ignoriert es das sie Liebt.
Ok, nach einiger Zeit konnte sie es nicht mehr aussprechen, doch man verhasste ihrer Gefühle.
Man Hasst sie für ihr sein. MANN hasst SIE! manchmal. Doch hätte man sich getraut, einfach auf sie zuzugehen, sie zufragen „wie geht es dir?“ dann hätte sie dankbar gelächelt.
Doch dann tut man so als ob NIX gewesen wäre, als ob man sie nur kennt, immer wieder das selbe oder doch das
gleiche?
MIR IST ES LADDE! Die letzten Worte, der letzte Seufzer, so ging sie einen eigen Weg und ich danke ihr für ihr
mitfühlendes Wesen.
Ich danke ihr für die vielen Stunden die sie nur für mich tanzte, Ich danke dir oh Liebste führ die viele Zeit die du mit
mir ausgehalten hast.nur leider war keiner wirklich da um für dich da zu sein. Dich in den Arm zunehmen und einfach nur
zusagen das alles schon ok ist, Dir zusagen das alles Ok ist. Oder vorbei geht. Nein, das musstes du dir selber sagen,
und heute, da war es zuviel.
Abwieviel Messer im Rücken stirbt man eigendlich?
Naja ich habe heute bei dir 5 gezählt und das war nur heute….
Aber egal, es störte keinen das du gings, es störte keinen das du tanzt, oder mal doch anlächeltest, es hatte nur die
Botschaft sieh mich an und sei einfach da, ich beiße nicht, naja nur manchmal ^^, ich mag dich. ich liebe dich, egal was,
zu wem oder was. So träumte sie und doch war sie die Wachste von Allem sie wuste das sie den „Schwarzen Peter“ hat.
Morgen werde ich an ihr gedenken, ein Kartenspiel kaufen.
Ich gedenke an dich einfach Freundin und Schwester Liebste, du bist gegangen mit Messer in den Rücken und
hinterlässt mich mit meiner Trauer.
geht auch vorbei…Mira
Kategorie Allgemein, Dada, Persönliches, Prosaische Dichtung | 0 Kommentare »
Molochlied
Der erhängte folgerichling
baumelt am baume, begessen
mit bällen, granaten und ängsten.
Jemande
bekamen lachzwang vom sachzwang:
folgerichling strangumwunden.
Der erhängte folgerichling
führte viel freunde, vorückwärts
zu orden, schwarzgeld und posten.
Menschen
überwand er mit windigem winden:
folgerichling strangumwunden.
Der erhängte folgerichling
hat hände von kruppstahl, krähesäht
betongraue saat in blühende länder.
Ein bauchvoll
mamlt knochen, herzen und seelen:
folgerichling strangumwunden.
Der erhängte folgerichling
als leiche noch nützlich, zahlesingt
summesang von härte und fortschritt.
Sein grabgold
bemurmelt zwingsal ewiger wahrheit:
folgerichling strangumwunden.
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Kein Auge zu…
Auge nicht zu..
kein Auge zu
kein Auge
Auge
kein
Schlaf
kein Auge zu kein Schlaf
Schlaf
vegitieren im Nichts
dämmerung des Verstandes
immer schlafen
nie wachsein nur wachsein wenn man geschlafen hat
wache menschen kann man nicht lenken
kein AUGE zu
zu auge kein
AUGe
arGE
ÄrGer
vertraut
kein auge
keine GEDanken
kein GEDenken
KEine GEDuld
gefühle -> dafür gibts medikamente
die heutige zeit.
für alles selbst für BiNduGen
kein AUGE zu
kein schLaf
zerstört Gehirn
oder erschafft es Synapsen?
GEDanKen?
Hoffnungen?
kein AUge zu
still nur still nur still
entfernt vergiftet vom konsum
legen sich wir schlafen mit tV
oder musIk
kein auge zu
wir wachen über dich
die kreativen denkenden
den sie schlafen nicht.
so wie du. wo du träumst jemand zu sein…
wir sind schon jemand. LeIdEr
manchmal
geht auch vorbei
ein auge.
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