Das Wiedersehen

Die Häuser waren zershlagen, fast verschmolzen. Nichts was jemals an eine blühende Stadt erinnerte stand noch. Elane ging die Straße entlang Tränen liefen über ihr Gesicht. Das Haus, wo ihre Wohnung war, bröckelte als Steinhaufen nur vor sich hin. Die Sonne schien unabdingbar auf ihren kahlen Kopf.

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Das zweite Bier

eine geschichte die einfach nur dazu da ist die sinnlichkeit des wartens zu beschreiben. wir menschen sind immer darauf fixiert im streben nach mehr glück die zeit zu ignoriern. Doch was passiert wenn wir dazu verdammt sind zu warten. wird dann das erhoffte uns jemals begegnen?

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Dein Herz

Nichts hat dir verraten, dass heute ein anderer Tag als sonst ist. Es war ein ganz gewöhnlicher Tag, den du in deinem Büro verlebt hast. Ein paar Briefe, die üblichen Texte, für die du schon deine Sammlung an Textbausteinen bereit hattest. Preise zu drücken fällt dir lange schon nicht mehr schwer, du bist darin sehr geübt. Die übliche Arbeit, das übliche, schnell hineingestopfte Essen, die üblichen Gespräche mit deinen Kollegen über Autos, Handys und Computer. Die üblichen zwei Stunden Mehrarbeit, von Nichts kommt Nichts.

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Der letzte Tanz

Der letzte Tanz ist meine erste Kurzgeschichte. der letzte Tanz Die Straßen waren leer. Der letzte Zug fuhr schon vor einer halben Ewigkeit und der Regen blieb schon lange aus. Im trockenden Wind ging sie einfach die Straße entlang. Es war eine normale Nacht und ein normaler Tag, dachte sie. Jedoch war es einfach nur wie immer. Nix konnte sich mal ändern. Die Planzen verdorrten weiter am Wegesrand, weil die Sonne am Tage unerbittlich das Letzte an Leben aus ihnen herraussaugte. In der Ferne sah sie Lichter von einem Wirtshaus, wo auch Klänge von fröhlicher Musik zu hören war. Sie faste jedes mal Mut wieder dort hinzugehen, doch kurz vor der Tür drehte sie um und ging wieder wie immer nach Hause. Diesmal hatte sie kein zuhause. Sie ging einfach nur die Straße entlang und fühlte den leichten Sommerwind auf ihrer Haut. Tränen flossen diesmal über ihr Gesicht. Ein Schmerz den sie niemehr loswerden wird, verfolgt sie und zerfetzte das ganze Glückliche in ihrem Herzen bis nur noch Bitterkeit in ihr bleiben sollte. Sie war zu müde zum kämpfen. Sie war erschöpft. Unendliche Stunden vergingen zwischen ihrem Weg und dem Gasthaus. Manchmal schaute sie durch das Fenster. Die Menschen waren glücklich. Einmal war sie im Frühling da. Da war ein Fest und sie durfte mal eine Stunde daran teilnehemen aber sie schaute nur zu und ging wieder weiter. Diesmal wollte sie wirklich einfach wieder wärme spüren, Menschen sehen und die Musik genießen. Als sie näher kamm, erinnerte sie sich, wie sie als Kind mit ihren Eltern das Gasthaus besuchten. Es wurde viel gelacht und sich unterhalten und sie konnte mit den andern Kinder spielen. Der Wirt hatte sie gerne. Er schenkte ihr mal eine Rose. Eine rote Rose und lächelte und meinte: „Wenn du groß bist und wieder kommst dann werden wir tanzen.“ Seit dem hat sie das Lokal nicht mehr betreten. Sie hatte Angst zu tanzen denn die kleinen Füße waren sehr eigenwillig und verletzbar. Sie hat sich neue Schuhe gekauft für diesen Abend. Ihr Kleid war schlicht schwarz – ging bis zum Knöchel. Lange ist es her als da war. Sie stand vor der Tür und zitterte. Sie liebte Musik. Was nur aus dem Scherbenhaufen geblieben ist, ein Funke an Erinnerung, der sie daran erinnert wie wundervoll das Leben sein könnte. Ihre letzte Stunde, ihr letzter Tag und sie wollte tanzen. Einfach nur tanzen. Sie öffnete die Tür und sah ihn als alten Mann der lächelte und der Mond ging unter.