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	<title>Whitedarkness &#187; Prosaische Dichtung</title>
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	<description>Ein offener Zusammenschluss hannoverscher Künstler</description>
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		<title>Todesanzeige</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Oct 2007 23:09:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mira deJaanoor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Dada]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Prosaische Dichtung]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>So erlag sie ihrem Schmerz, vom ganzen Herzen. Am Irrsinn der Menschlichkeit geglaubt. Stirbt sie dahin. Ja, sie hatte<br />
ein Leben. Das kann ich wohl behaupten. Wohl anders als Ihr es vermutet. Anders als ihr es glaubt oder berrichtet. Kommt ja nicht auf die Idee zubehaupten, ihr w&uuml;rdet sie kennen! NEIN, Nichtnutzige Ungegeheuer Seelenvampiere, Ihr<br />
wisst garnix. Und wenn man in letzter Zeit dachte sie zickt rum, sie ist eben balabalaÂ oderÂ  so habt ihr nur das<br />
gesehen, was IHR sehen solltet. Es war sinnlos Krieg mit ihr zuf&uuml;hren. Nur wenn die Zerst&ouml;rung ihrer selbst das Ziel war,<br />
so Herzlichen GL&Uuml;CKWUNSCH! Das habt ihr geschafft. Ihr verlogendes Pack.<br />
Nat&uuml;rlich ist sie eine eigenartige Person. (so sollte man meinen&#8230;) ABER NEIN, sie war der Geist von allem hier, sie war<br />
mehr als nur ein Wesen, sie hat tief Gef&uuml;hlt und gelebt. In der heutigen Zeit wohl ein Verbrechen.<br />
Und sie war erlich, sie zeigte ihre Gef&uuml;hle auch wenn man sie tritt. Und man tritt sie immer noch, lacht &uuml;ber sie, denkt sich komische L&uuml;gen &uuml;ber sie aus, versucht ihre Welt zuzerst&ouml;ren.<br />
Das ist gegl&uuml;ckt. Danke, an dieser Stelle, Nein sie bleibt Tod und war eigendlich nie Lebendig, ein Geist aus dieser Welt,<br />
dessen Herz man zerst&uuml;ckelt, und man ignoriert es das sie Liebt.</p>
<p>Ok, nach einiger Zeit konnte sie es nicht mehr aussprechen, doch man verhasste ihrer Gef&uuml;hle.</p>
<p>Man Hasst sie f&uuml;r ihr sein. MANN hasst SIE! manchmal. Doch h&auml;tte man sich getraut, einfach auf sie zuzugehen, sie zufragen &#8222;wie geht es dir?&#8220; dann h&auml;tte sie dankbar gel&auml;chelt.<br />
Doch dann tut man so als ob NIX gewesen w&auml;re, als ob man sie nur kennt, immer wieder das selbe oder doch das<br />
gleiche?<br />
MIR IST ES LADDE! Die letzten Worte, der letzte Seufzer, so ging sie einen eigen Weg und ich danke ihr f&uuml;r ihr<br />
mitf&uuml;hlendes Wesen.</p>
<p>Ich danke ihr f&uuml;r die vielen Stunden die sie nur f&uuml;r mich tanzte, Ich danke dir oh Liebste f&uuml;hr die viele Zeit die du mit<br />
mir ausgehalten hast.nur leider war keiner wirklich da um f&uuml;r dich da zu sein. Dich in den Arm zunehmen und einfach nur<br />
zusagen das alles schon ok ist, Dir zusagen das alles Ok ist. Oder vorbei geht. Nein, das musstes du dir selber sagen,<br />
und heute, da war es zuviel.</p>
<p>Abwieviel Messer im R&uuml;cken stirbt man eigendlich?</p>
<p>Naja ich habe heute bei dir 5 gez&auml;hlt und das war nur heute&#8230;.<br />
Aber egal, es st&ouml;rte keinen das du gings, es st&ouml;rte keinen das du tanzt, oder mal doch anl&auml;cheltest, es hatte nur die<br />
Botschaft sieh mich an und sei einfach da, ich bei&szlig;e nicht, naja nur manchmal ^^, ich mag dich. ich liebe dich, egal was,<br />
zu wem oder was. So tr&auml;umte sie und doch war sie die Wachste von Allem sie wuste das sie den &#8222;Schwarzen Peter&#8220; hat.<br />
Morgen werde ich an ihr gedenken, ein Kartenspiel kaufen.</p>
<p>Ich gedenke an dich einfach Freundin und Schwester Liebste, du bist gegangen mit Messer in den R&uuml;cken und<br />
hinterl&auml;sst mich mit meiner Trauer.</p>
<p>geht auch vorbei&#8230;Mira</p>
<p><small>Eine Verwendung dieses Feeds im kommerziellen Kontext verst&#246;&#223;t gegen das Urheberrecht. Wenn dieser Inhalt von einer kommerziellen oder werbefianzierten Website angezeigt wird, macht sich der Betreiber dieser Site einer Urheberrechtsverletzung schuldig. (Fingerprint: c6f9a6c89eff7d95357af4c8c1ba471a)</small></p>]]></description>
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		<title>Dein leichenwagen</title>
		<link>http://whitedarkness.de/2005/11/10/dein-leichenwagen</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2005 20:47:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elias Schwerdtfeger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Prosaische Dichtung]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Du mensch mit dem abglanz des todes auf deinem antlitz, mit deiner faust voll wahnsinn und deinem kopf voller traumgespinnst! Du niemals zahlen wollender fahrgast im karussell der spiralarme einer unermesslichen galaxie, du erdbewohner mit deiner zerschlagenen, brennenden behausung, du ungeduldig harrender in der alles zermalmenden maschinerie, du wartegeist, du b&uuml;ckgeist, du ungeist — wenn du ohren hast zum h&ouml;ren, dann h&ouml;re:</p>
<p>Du krampf, du selbst, du fleischige narzisse! Dein warmer kopf verheisst dir fiebertr&auml;umende ewigkeiten, und du schaffst dir neblige gottheiten aus denkdunst, geld und technik. Nenn dein eigenes gesch&ouml;pf den sch&ouml;pfer, setze dich auf den l&uuml;genthron deiner herrlichkeit, sing lauter das jubellied des fortschritts, du narr!</p>
<p>Denn es bleibt stumm, wenn du zu deinem gott rufst, um dich damit zum gott zu machen. Stumm wie der erstickte schrei aus deiner hoffnungslos hoffenden seele. Stumm wie das schweigen der mampfenden, alles konsumierenden massen, in denen du mit deinem irrlicht leuchtturm spielen willst. Stumm wie die m&uuml;hlsteine der zeit, die als kalte maschine den staub mahlen, aus dem deinesgleichen gemacht ist. Lausche doch nur einmal dem wohlklang der stille, der realit&auml;t, du sekundenwesen!</p>
<p>Du eifernder hausierer der todesangst, der verlorenen lebenslust, der gier und der nichtsigen schwingen empor! Du h&auml;mmernd schmied der schweren ketten f&uuml;r die seele! Du gl&auml;ubiger mit deinen notleidenden, selbst geschriebenen wechseln! Da ist kein w&auml;rmendes vaterherz erbaut aus deiner hirngeborenen macht und herrlichkeit. Da bist nur du selbst. Da ist nur hier. Da ist nur jetzt. Und du bist hier allein mit deinem unendlichen kindischen stolz, nur manchmal abgelenkt und unterhalten und zum schein etwas wacher. Einsam, verlassen und verkauft und doch rosaglittrig tr&auml;umend im brennenden bett. Du und dein gieriges rauchopfer von schwarz&ouml;l, erdpech und ausbrennenden atomen. Es stinkt zum himmel, wenn du alles um dich herum zur asche machst f&uuml;r deinen gott aus geld.</p>
<p>Und das einzige licht, welches den rauchigen nebel zwischen dir und der dunklen ungewissheit des immer wieder morgen durchdringt, es ist die glei&szlig;ende nebelschlussleuchte eines leichenwagens, dem du voller hoffnung folgst.</p>
<p><span class="article_seperator"> </span></p>
<p><small>Eine Verwendung dieses Feeds im kommerziellen Kontext verst&#246;&#223;t gegen das Urheberrecht. Wenn dieser Inhalt von einer kommerziellen oder werbefianzierten Website angezeigt wird, macht sich der Betreiber dieser Site einer Urheberrechtsverletzung schuldig. (Fingerprint: c6f9a6c89eff7d95357af4c8c1ba471a)</small></p>]]></description>
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		<title>Die Predigt des Todes</title>
		<link>http://whitedarkness.de/2005/10/14/die-predigt-des-todes</link>
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		<pubDate>Fri, 14 Oct 2005 20:50:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elias Schwerdtfeger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Prosaische Dichtung]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Lasse die Menschen Angst haben! Verstehe richtig, Angst, nicht Furcht, denn Furcht hat eine Richtung und eine Ursache, was die bewusste Auseinandersetzung mit ihr erm&ouml;glicht, w&auml;hrend die namenlose und vielgestaltige Angst das Handlungsverm&ouml;gen der Menschen in Passivit&auml;t steinert und sie f&uuml;gungsvoll auf Instruktionen warten l&auml;sst, die sie willig annehmen, wenn sie nur glauben, damit die Fessel der Angst abstreifen zu k&ouml;nnen.</p>
<p></p>
<p>Ist erst die Angst Herrscher des Menschen, so ist viel erreicht. Nun ist darauf hinzuwirken, dass dieser Mensch, im Folgenden Opfer genannt, in seiner Angst gefangen, seinem Verstande und seinen Sinnen misstraut, daf&uuml;r jedoch sein Vertrauen in Dinge und Personen setzt, die au&szlig;erhalb seiner selbst stehen, denn das macht ihn dir manipulierbar. Denke immer daran, dass der Zweck die Mittel heiligt! Bringe dem Opfer deine Ideologie, aber achte darauf, dass diese au&szlig;erhalb rationaler Erfahrungsbereiche liegt, damit dich ein Rest vom Verstand deines Opfers nicht widerlege! Die wahren Ursachen f&uuml;r Angst, Not und Leid lass dein Opfer in unsichtbaren Dingen suchen und finden, nicht in sichtbaren; eine unbekannte, gedunsene, b&ouml;se und schleichende Drohung voll von Macht und Wirksamkeit!</p>
<p>Bringe deine Ideologie verpackt in einfachen Worten, und tr&uuml;be so den Blick f&uuml;r kompliziertere Zusammenh&auml;nge! Wird dem Opfer angesichts deines Wirkens unwohl und fragend, so erkl&auml;re ihn dies als Auswirkung jener unsichtbaren und b&ouml;sen Macht, der es, um Furchtbares zu vermeiden unbedingt zu widerstehen gilt! Die Angst wird die Frage ins Unbewusste dr&auml;ngen, und dort wird neue Angst im teuflischen Kreislaufe ihren Ursprung haben. Der Verstand ist leicht ausschaltbar, doch unter Angst nur schwer wieder in Funktion zu bringen.</p>
<p>Ist die H&uuml;rde des Intellekts erst einmal &uuml;bersprungen, so hast du leichtes Spiel; das gepeinigte Opfer wird alles glauben, wenn es nur ein wenig Hoffnung verspricht. Dann ist es auch an der Zeit, ihm eine Hoffnung zu bringen, aber achte darauf, dass diese versklavend und keinesfalls befreiend wirkt. Erkl&auml;re deinem Opfer, dass es selbst die Ursache allen &Uuml;bels in sich tr&auml;gt und diesem machtlos ausgeliefert ist. Nenne diesen Zustand Erl&ouml;sungsbed&uuml;rftigkeit , und weise den Weg zu etwas, was du Erl&ouml;sung nennst. Selbstverst&auml;ndlich wird dadurch der innere Zustand deines Opfers nicht ver&auml;ndert, aber dein Opfer wird, nachdem es sich als erl&ouml;st versteht, seine eigenen Gedanken und Bed&uuml;rfnisse als von au&szlig;en angreifende d&auml;monische Macht verstehen, die es zu bek&auml;mpfen gilt, um die erworbene Erl&ouml;sung nicht zu gef&auml;hrden: dies f&uuml;hrt geradewegs in Schizophrenie und Selbstzerst&ouml;rung. N&ouml;tigenfalls muss diese Prozedur einige Male wiederholt werden.</p>
<p>Nun ist es wichtig, dein Opfer glauben zu machen, dass es zu einer kleinen Gruppe geh&ouml;rt, die nach gutem g&ouml;ttlichen Willen handelt, dieses jedoch nicht aus eigenem Verm&ouml;gen, sondern durch g&ouml;ttliche Erw&auml;hlung. Dies hat doppelte zerst&ouml;rerische Wirkung: zum Ersten verbietet sich daraus jeder Stolz auf das eigene Handeln, da aber dennoch Stolz auftritt, wird er Ursache von Schuld und Angst und h&auml;lt den Mechanismus der Selbstzerst&ouml;rung in Gang; zum Zweiten wird so die Welt, welche die Gruppe deiner Opfer umgibt mitsamt allen ihren Angeboten, ihren Reizen, ihren Gef&uuml;hlen und ihrer Musik als von d&auml;monischer Macht beherrscht dargestellt, so dass die allt&auml;gliche Konfrontation mit ihr Angst und Unwohlsein hervorruft.</p>
<p>Trage Sorge daf&uuml;r, dass deine Opfer regelm&auml;&szlig;ig als Gruppe zusammenkommen und sich in ihren irrigen Auffassungen untereinander best&auml;tigen! Die Entfremdung von der Wirklichkeit ist f&uuml;r dich sehr hilfreich; ohne Gefahr f&uuml;r die von dir vermittelte Lehre kannst du die Gruppe sich selbst &uuml;berlassen, und deine Opfer werden dein Werk untereinander fortsetzen. Die Zusammenkunft muss zur festen, heiligen Gewohnheit werden! Die Opfer werden aufeinander bezogen, und es wird dem Einzelnen schwer gemacht, die Gruppe zu verlassen.</p>
<p>Wichtig aber ist, dass diese Versammlungen von Emotionen, Riten und der Weitergabe von Dogmen gepr&auml;gt werden, keineswegs von intellektuellen oder philosophischen Betrachtungen und Diskussionen. Jede Entfaltung des Verstandes muss verhindert werden, da sie eine Gefahr f&uuml;r dein Ziel ist! Sprich von der Bedeutungslosigkeit und Verg&auml;nglichkeit menschlichen Erkennens, und stelle diesem Werte gegen&uuml;ber, deren Andersartigkeit und G&ouml;ttlichkeit du hervorhebst! Deine Opfer werden glauben, ihre Gedanken, Gef&uuml;hle und Triebe unterdr&uuml;cken zu m&uuml;ssen. Nenne diesen Vorgang das Wirken Gottes im Menschen! Behaupte, dass deine Opfer in einem Zeitraum, der au&szlig;erhalb erfahrbarer Bereich liegt, also beispielsweise nach dem Tode, f&uuml;r all&#8216; dieses Unw&uuml;rdige und Verg&auml;ngliche Ewiges erlangen werden, ja, dass sie es schon erlangt h&auml;tten durch die Entscheidung, das Verg&auml;ngliche t&auml;glich neu abzustreifen. Niemand vermag dich zu widerlegen, da du &uuml;ber Unwissenbares sprichst; nenne diese deine Botschaft g&ouml;ttliche Offenbarung!</p>
<p>Du wirst sehen, dein Opfer entmenschlicht sich und glaubt doch dabei, von Gott aufgebaut und zum Guten umgestaltet zu werden, w&auml;hrend dein Same der Zerst&ouml;rung in ihm aufbl&uuml;ht und seine Dynamik entfaltet.</p>
<p>Um soviele Menschen wie nur m&ouml;glich zu zerst&ouml;ren, lasse deine Opfer f&uuml;r dich arbeiten! Pr&auml;ge bei ihnen ein einfaches dualistisches Weltbild: Sie stehen mit Gott auf der Seite des Guten und Ewigen, w&auml;hrend alle anderen Menschen, ob sie es wollen oder nicht, zusammen mit dem Teufel auf der Seite des B&ouml;sen und Verg&auml;nglichen stehen. Erkl&auml;re, dass es gut und Gott wohlgef&auml;llig ist, so viele als nur m&ouml;glich auf die Seite Gottes zu bringen, um sie vor dem B&ouml;sen und der Verg&auml;nglichkeit zu bewahren! Die Angst um das Heil der Menschen muss die Triebfeder sein, und du wirst t&auml;glich voller Freude sehen, welch&#8216; zerst&ouml;rerische Energie diese Angst freisetzt.</p>
<p>Abschlie&szlig;end: Philosophische und wissenschaftliche Erkenntnisse, die dein Konzept st&uuml;tzen, sind Zeichen von Gottes Offenbarung in der Welt, ansonsten sind sie vom Teufel. Wenn einer dein Zerst&ouml;rungswerk durchschaut, ist der Arme von Teufel verblendet. Will sich jemand dir nicht anschlie&szlig;en, so l&ouml;st er sich nicht vom d&auml;monischen Einfluss, von dem die Welt doch durchzogen ist&#8230; und so weiter.</p>
<p>Es ist kaum zu glauben, was Menschen alles glauben k&ouml;nnen, und dieser Glaube, Zerst&ouml;rer, dieser Glaube ist deine Macht.</p>
<p>Viel Erfolg!<br />
Der Wolf im Schafspelz</p>
<p>PS: Diese Ausf&uuml;hrungen d&uuml;rfen nicht in die H&auml;nde von Opfern gelangen.</p>
<p><small>Eine Verwendung dieses Feeds im kommerziellen Kontext verst&#246;&#223;t gegen das Urheberrecht. Wenn dieser Inhalt von einer kommerziellen oder werbefianzierten Website angezeigt wird, macht sich der Betreiber dieser Site einer Urheberrechtsverletzung schuldig. (Fingerprint: c6f9a6c89eff7d95357af4c8c1ba471a)</small></p>]]></description>
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		<title>Anleitung zur Zerst&#246;rung von Menschen</title>
		<link>http://whitedarkness.de/2005/09/13/anleitung-zur-zerstoerung-von-menschen</link>
		<comments>http://whitedarkness.de/2005/09/13/anleitung-zur-zerstoerung-von-menschen#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Sep 2005 20:49:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elias Schwerdtfeger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Prosaische Dichtung]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Lasse die Menschen Angst haben! Verstehe richtig, Angst, nicht Furcht, denn Furcht hat eine Richtung und eine Ursache, was die bewusste Auseinandersetzung mit ihr erm&ouml;glicht, w&auml;hrend die namenlose und vielgestaltige Angst das Handlungsverm&ouml;gen der Menschen in Passivit&auml;t steinert und sie f&uuml;gungsvoll auf Instruktionen warten l&auml;sst, die sie willig annehmen, wenn sie nur glauben, damit die Fessel der Angst abstreifen zu k&ouml;nnen.</p>
<p></p>
<p>Ist erst die Angst Herrscher des Menschen, so ist viel erreicht. Nun ist darauf hinzuwirken, dass dieser Mensch, im Folgenden Opfer genannt, in seiner Angst gefangen, seinem Verstande und seinen Sinnen misstraut, daf&uuml;r jedoch sein Vertrauen in Dinge und Personen setzt, die au&szlig;erhalb seiner selbst stehen, denn das macht ihn dir manipulierbar. Denke immer daran, dass der Zweck die Mittel heiligt! Bringe dem Opfer deine Ideologie, aber achte darauf, dass diese au&szlig;erhalb rationaler Erfahrungsbereiche liegt, damit dich ein Rest vom Verstand deines Opfers nicht widerlege! Die wahren Ursachen f&uuml;r Angst, Not und Leid lass dein Opfer in unsichtbaren Dingen suchen und finden, nicht in sichtbaren; eine unbekannte, gedunsene, b&ouml;se und schleichende Drohung voll von Macht und Wirksamkeit!</p>
<p>Bringe deine Ideologie verpackt in einfachen Worten, und tr&uuml;be so den Blick f&uuml;r kompliziertere Zusammenh&auml;nge! Wird dem Opfer angesichts deines Wirkens unwohl und fragend, so erkl&auml;re ihn dies als Auswirkung jener unsichtbaren und b&ouml;sen Macht, der es, um Furchtbares zu vermeiden unbedingt zu widerstehen gilt! Die Angst wird die Frage ins Unbewusste dr&auml;ngen, und dort wird neue Angst im teuflischen Kreislaufe ihren Ursprung haben. Der Verstand ist leicht ausschaltbar, doch unter Angst nur schwer wieder in Funktion zu bringen.</p>
<p>Ist die H&uuml;rde des Intellekts erst einmal &uuml;bersprungen, so hast du leichtes Spiel; das gepeinigte Opfer wird alles glauben, wenn es nur ein wenig Hoffnung verspricht. Dann ist es auch an der Zeit, ihm eine Hoffnung zu bringen, aber achte darauf, dass diese versklavend und keinesfalls befreiend wirkt. Erkl&auml;re deinem Opfer, dass es selbst die Ursache allen &Uuml;bels in sich tr&auml;gt und diesem machtlos ausgeliefert ist. Nenne diesen Zustand Erl&ouml;sungsbed&uuml;rftigkeit , und weise den Weg zu etwas, was du Erl&ouml;sung nennst. Selbstverst&auml;ndlich wird dadurch der innere Zustand deines Opfers nicht ver&auml;ndert, aber dein Opfer wird, nachdem es sich als erl&ouml;st versteht, seine eigenen Gedanken und Bed&uuml;rfnisse als von au&szlig;en angreifende d&auml;monische Macht verstehen, die es zu bek&auml;mpfen gilt, um die erworbene Erl&ouml;sung nicht zu gef&auml;hrden: dies f&uuml;hrt geradewegs in Schizophrenie und Selbstzerst&ouml;rung. N&ouml;tigenfalls muss diese Prozedur einige Male wiederholt werden.</p>
<p>Nun ist es wichtig, dein Opfer glauben zu machen, dass es zu einer kleinen Gruppe geh&ouml;rt, die nach gutem g&ouml;ttlichen Willen handelt, dieses jedoch nicht aus eigenem Verm&ouml;gen, sondern durch g&ouml;ttliche Erw&auml;hlung. Dies hat doppelte zerst&ouml;rerische Wirkung: zum Ersten verbietet sich daraus jeder Stolz auf das eigene Handeln, da aber dennoch Stolz auftritt, wird er Ursache von Schuld und Angst und h&auml;lt den Mechanismus der Selbstzerst&ouml;rung in Gang; zum Zweiten wird so die Welt, welche die Gruppe deiner Opfer umgibt mitsamt allen ihren Angeboten, ihren Reizen, ihren Gef&uuml;hlen und ihrer Musik als von d&auml;monischer Macht beherrscht dargestellt, so dass die allt&auml;gliche Konfrontation mit ihr Angst und Unwohlsein hervorruft.</p>
<p>Trage Sorge daf&uuml;r, dass deine Opfer regelm&auml;&szlig;ig als Gruppe zusammenkommen und sich in ihren irrigen Auffassungen untereinander best&auml;tigen! Die Entfremdung von der Wirklichkeit ist f&uuml;r dich sehr hilfreich; ohne Gefahr f&uuml;r die von dir vermittelte Lehre kannst du die Gruppe sich selbst &uuml;berlassen, und deine Opfer werden dein Werk untereinander fortsetzen. Die Zusammenkunft muss zur festen, heiligen Gewohnheit werden! Die Opfer werden aufeinander bezogen, und es wird dem Einzelnen schwer gemacht, die Gruppe zu verlassen.</p>
<p>Wichtig aber ist, dass diese Versammlungen von Emotionen, Riten und der Weitergabe von Dogmen gepr&auml;gt werden, keineswegs von intellektuellen oder philosophischen Betrachtungen und Diskussionen. Jede Entfaltung des Verstandes muss verhindert werden, da sie eine Gefahr f&uuml;r dein Ziel ist! Sprich von der Bedeutungslosigkeit und Verg&auml;nglichkeit menschlichen Erkennens, und stelle diesem Werte gegen&uuml;ber, deren Andersartigkeit und G&ouml;ttlichkeit du hervorhebst! Deine Opfer werden glauben, ihre Gedanken, Gef&uuml;hle und Triebe unterdr&uuml;cken zu m&uuml;ssen. Nenne diesen Vorgang das Wirken Gottes im Menschen! Behaupte, dass deine Opfer in einem Zeitraum, der au&szlig;erhalb erfahrbarer Bereich liegt, also beispielsweise nach dem Tode, f&uuml;r all&#8216; dieses Unw&uuml;rdige und Verg&auml;ngliche Ewiges erlangen werden, ja, dass sie es schon erlangt h&auml;tten durch die Entscheidung, das Verg&auml;ngliche t&auml;glich neu abzustreifen. Niemand vermag dich zu widerlegen, da du &uuml;ber Unwissenbares sprichst; nenne diese deine Botschaft g&ouml;ttliche Offenbarung!</p>
<p>Du wirst sehen, dein Opfer entmenschlicht sich und glaubt doch dabei, von Gott aufgebaut und zum Guten umgestaltet zu werden, w&auml;hrend dein Same der Zerst&ouml;rung in ihm aufbl&uuml;ht und seine Dynamik entfaltet.</p>
<p>Um soviele Menschen wie nur m&ouml;glich zu zerst&ouml;ren, lasse deine Opfer f&uuml;r dich arbeiten! Pr&auml;ge bei ihnen ein einfaches dualistisches Weltbild: Sie stehen mit Gott auf der Seite des Guten und Ewigen, w&auml;hrend alle anderen Menschen, ob sie es wollen oder nicht, zusammen mit dem Teufel auf der Seite des B&ouml;sen und Verg&auml;nglichen stehen. Erkl&auml;re, dass es gut und Gott wohlgef&auml;llig ist, so viele als nur m&ouml;glich auf die Seite Gottes zu bringen, um sie vor dem B&ouml;sen und der Verg&auml;nglichkeit zu bewahren! Die Angst um das Heil der Menschen muss die Triebfeder sein, und du wirst t&auml;glich voller Freude sehen, welch&#8216; zerst&ouml;rerische Energie diese Angst freisetzt.</p>
<p>Abschlie&szlig;end: Philosophische und wissenschaftliche Erkenntnisse, die dein Konzept st&uuml;tzen, sind Zeichen von Gottes Offenbarung in der Welt, ansonsten sind sie vom Teufel. Wenn einer dein Zerst&ouml;rungswerk durchschaut, ist der Arme von Teufel verblendet. Will sich jemand dir nicht anschlie&szlig;en, so l&ouml;st er sich nicht vom d&auml;monischen Einfluss, von dem die Welt doch durchzogen ist&#8230; und so weiter.</p>
<p>Es ist kaum zu glauben, was Menschen alles glauben k&ouml;nnen, und dieser Glaube, Zerst&ouml;rer, dieser Glaube ist deine Macht.</p>
<p>Viel Erfolg!<br />
Der Wolf im Schafspelz</p>
<p>PS: Diese Ausf&uuml;hrungen d&uuml;rfen nicht in die H&auml;nde von Opfern gelangen.</p>
<p><small>Eine Verwendung dieses Feeds im kommerziellen Kontext verst&#246;&#223;t gegen das Urheberrecht. Wenn dieser Inhalt von einer kommerziellen oder werbefianzierten Website angezeigt wird, macht sich der Betreiber dieser Site einer Urheberrechtsverletzung schuldig. (Fingerprint: c6f9a6c89eff7d95357af4c8c1ba471a)</small></p>]]></description>
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