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	<title>Whitedarkness &#187; Video</title>
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	<description>Ein offener Zusammenschluss hannoverscher Künstler</description>
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		<title>Schrei Ende Leere</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Apr 2010 20:14:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elias Schwerdtfeger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Da es sich mit der Ver&#246;ffentlichung meines n&#228;chsten Albums &#8222;Temple Of Void&#8220; noch <em>etwas</em> hinziehen wird, ver&#246;ffentliche ich schon vorab den ersten guten Mix von &#8222;Schrei Ende Leere&#8220; zusammen mit einer &#228;lteren, aber doch sehr tristen Fotostrecke des in Linden und Hannover allseits beliebten &#8222;Ihmezentrums&#8220;. </p>
<p></p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/muPXdfFzCEc&#038;hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/muPXdfFzCEc&#038;hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>YouTube-Direktlink: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=muPXdfFzCEc">Schrei Ende Leere</a></p>
<p>Es ist &#252;brigens unfassbar: Seit vielen Monaten sieht es dort noch viel schlimmer aus, nachdem der Umbau zum &#8222;Linden-Park&#8220; (WTF?!) gescheitert ist und der Hauptinvestor Carlyle sich franz&#246;sisch verabschiedete und nichts als eine riesige Ruine zur&#252;cklie&#223;.</p>
<p>Wer noch mehr Musik von mir h&#246;ren m&#246;chte, <a href="http://www.tamagothi.de/alben/">sollte ruhig einmal ein Ohr f&#252;r meine Alben riskieren</a>.</p>
<p><small>Eine Verwendung dieses Feeds im kommerziellen Kontext verst&#246;&#223;t gegen das Urheberrecht. Wenn dieser Inhalt von einer kommerziellen oder werbefianzierten Website angezeigt wird, macht sich der Betreiber dieser Site einer Urheberrechtsverletzung schuldig. (Fingerprint: c6f9a6c89eff7d95357af4c8c1ba471a)</small></p>]]></description>
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		<title>10.09.2009 Welt-Suizid-Pr&#228;ventionstag 2009</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 10:16:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mira deJaanoor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Live dabei]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Rückblick]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarze Szene]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaubsalternative mit Geist]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[last dance]]></category>
		<category><![CDATA[Freunde]]></category>
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		<category><![CDATA[Mut]]></category>
		<category><![CDATA[Neubeginn]]></category>
		<category><![CDATA[Stärke]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><em><strong>Welt-Suizid-Pr&#228;ventionstag 2009</strong><br />
Der Welt-Suizid-Pr&#228;ventionstag am 10. September f&#246;rdert weltweit das Engagement und die Aktivit&#228;ten in der Suizidpr&#228;vention. Durchschnittlich nehmen sich t&#228;glich nahezu 3000 Menschen das Leben. Auf jeden vollzogenen Suizid kommen mindestens 20 Suizidversuche.</em><br />
<strong><br />
Zuh&#246;ren ist cool!</strong></p>
<p><em>Keiner stirbt gerne:</em><br />
<a href="http://www.suizidpraevention-hildesheim.de/">suizidpraevention-hildesheim.de/</a><br />
<a href="http://frnd.de/public/data/m_home.php">freunde f&#252;rs Leben </a><br />
<a href="http://www.suizidpraevention-deutschland.de/welttag/web_09/home_2009.html">WSPD</a></p>
<p>mit diesem Thema besch&#228;ftigt sich die Ausstellung in der Lutherkirche, die jewls. Vormittags und Nachmittags auch morgen noch f&#252;r jeden zug&#228;nglich ist.<br />
Es ist eine kleine Ausstellung, die mit kurzen Beitr&#228;gen, Aha-Effkten kleinen H&#246;rspielen, die Betrachter die Thematik Suizid bewusstwerden l&#228;sst und unterbreitet sehr konkrete und einfache Methoden zur Pr&#228;vention<br />
Obwohl die auf den ersten Blick eher unscheinbare Ausstellung eine leichte Wirkung von einem Sch&#252;lerprojekt hat, erschlie&#223;t sich sp&#228;testen schon bei dem zweiten angehefteten Beitrag dem Betrachter die W&#252;rze und Notwendigkeit bis zum bitteren alle Beitr&#228;ge durch zu lesen. Dabei merkt man wie schnell man zwischen Betroffenheit, Widererkennen, Ablehnung und Gleichg&#252;ltigkeit hinundher schwankt, bis zum schluss, je nach dem man sich die H&#246;rspiele zu gem&#252;te f&#252;hrt, von einem Bedauern seines Herzen &#252;berrumpelt wird.</p>
<p>Dankt des sehr umfangreichen etwas abseits stehenden Info-Tisch, bleibt dann doch nach dieser Ausstellung das Gef&#252;hl, wenn alle Stricke rei&#223;en, div. Anlaufstellen. F&#252;r sich und andere.</p>
<p>Zuh&#246;ren ist cool,<br />
Wegsehen ist t&#246;dlich!</p>
<p>Empfelenswert f&#252;r jeden.</p>
<p><strong>Das Leben geht gerne weiter.</strong></p>
<p>Liebe Gr&#252;&#223;e eure Mira</p>
<p><small>Eine Verwendung dieses Feeds im kommerziellen Kontext verst&#246;&#223;t gegen das Urheberrecht. Wenn dieser Inhalt von einer kommerziellen oder werbefianzierten Website angezeigt wird, macht sich der Betreiber dieser Site einer Urheberrechtsverletzung schuldig. (Fingerprint: c6f9a6c89eff7d95357af4c8c1ba471a)</small></p>]]></description>
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		<title>Wie Kunst bei YouTube verschwindet</title>
		<link>http://whitedarkness.de/2009/06/26/wie-kunst-bei-youtube-verschwindet</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 02:53:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elias Schwerdtfeger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computerkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Mein kleiner YouTube-Kanal liegt ja weitgehend brach, ich ver&#246;ffentliche dort nur in seltenen Ausnahmef&#228;llen etwas. Das meiste sind kleine, gerenderte Videos, die oft nicht mehr sind als <a href="http://www.youtube.com/watch?v=pZwP-_8dLsU" title="Eine Fahrt durch einen Raum voller W&#252;rfel">technische Experimente</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=yLRiqPAQfcY" title="Der Glotzende">seltsame Kunst</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=qNTrPD5P-TU" title="Ein winkender Kaktus">skurrile Wahnbilder</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=AWbbYssy_lA" title="Der D&#252;senfogel">unm&#246;gliche Lebewesen</a>  oder dadaistische Direktdeutungen deutscher W&#246;rter <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Ml87Y5KwG38" title="Mondbahn">wie etwa beim Wort &#8222;Mondbahn&#8220;</a>. Kurz: Es handelt sich vor allem um Kunst, die ich irgendwann einmal am Computer erstellt habe. Es gibt Menschen, denen so etwas gef&#228;llt, und es gibt Menschen, denen so etwas nicht gef&#228;llt. Nicht zu erwarten ist allerdings, dass jemand ein Problem damit haben k&#246;nnte.</p>
<p>Eines dieser kleinen Werke wurde gestern von YouTube entfernt. Dies geschah unter Bezugnahme auf die <a href="http://www.youtube.com/t/community_guidelines" title="Diese hier">Community-Richtlinen</a> von YouTube, gegen die ich angeblich mit diesem Video versto&#223;en h&#228;tte. Dies ging einher mit dem recht drastischen Hinweis, dass bei einem weiteren Versto&#223; mein Konto gesperrt w&#252;rde.</p>
<p>Nun, ich habe diese Richtlinien daraufhin genau gelesen und mir &#252;berlegt, gegen welche ich wohl versto&#223;en haben k&#246;nnte. Das Video war nicht einmal ansatzweise sexuell, geschweige denn pornografisch. Es zeigte keine Misshandlung eines Tieres, keinen Drogengebrauch und schon gar nicht eine Anleitung zum Bau einer Bombe, und es hat auch nicht zu so etwas aufgefordert. Keine Gewalt und keine schockierenden Bilder. Es wurde von mir selbst gerendet und verletzt kein fremdes Urheberrecht, nicht einmal in Ans&#228;tzen. Es enthielt auch keine sexistische, rassistische oder in anderer Weise menschenverachtende Hassrede, zumal ich so etwas gar nicht &#252;berzeugend hinbek&#228;me. Ich verband damit kein r&#252;cksichtsloses Verhalten, ich gab niemandes Daten preis, bedrohte niemanden, verletzte keine Privatsph&#228;re. Und Spam war es auch nicht. &#220;brigens: Wenn ich einmal durch die bildvollen und geistleeren virtuellen Hallen bei YouTube wandele, denn sehe ich dort fast alles, was in diesen hier kurz angedeuteten Richtlinien <em>v&#246;llig sinnvollerweise</em> unterbunden werden soll, vor allem sehe ich Verletzungen des Urheberrechtes. Ich mache so etwas nicht, und zwar niemals &#8212; was ich bei YouTube hochlade, ist von mir selbst oder ich habe den Rechteinhaber (meist Frank) um Erlaubnis gefragt. </p>
<p>Es war einfach nur ein kleines Kunstwerk. Mehr nicht. Es war eines dieser Videos, die jene Menschen langweilig finden m&#252;ssen, die nach Unterhaltung suchen. Es zeigte nur eine einzige Szene, ohne jeden Ton dazu. Es zeigte eine im Wind flatternde Flagge. Diese Flagge hatte in der Farbgebung eine beabsichtigte &#196;hnlichkeit zur Flagge des Deutschen Reiches unter der Diktatur Adolf Hitlers, allerdings habe ich die Swastika gegen ein anderes, in seiner &#8222;&#196;sthetik&#8220; verbl&#252;ffend &#228;hnliches Symbol ausgetauscht, um dieses Symbol auf diese Weise satirisch zu verfremden und damit etwas offensichtlich zu machen. Wie das ausgesehen hat, kann man dem folgenden Standbild entnehmen:</p>
<p><img src='http://whitedarkness.de/wp-content/uploads/2009/06/ba-flagge.jpg' alt='Standbild: Die Flagge des vierten Reichs' /></p>
<p>Der satirische Charakter und die zu seiner Erzielung angewendeten Stilmittel sollten aus <em>diesem einen Bild</em> heraus v&#246;llig offensichtlich sein. Die Verfremdung einer allzu vertrauten grafischen Gestaltung aus der f&#252;r viele Menschen sehr bedr&#252;ckenden Wirklichkeit der heutigen Bundesrepublik Deutschland, die durch eine andere Farbgebung satirisch offen gelegte &#196;hnlichkeit einer Ikonografie, die f&#252;r die staatliche Bundesanstalt f&#252;r Arbeit erstellt wurde, mit einer Ikonografie, die sich mit einem finsteren, unmenschlichen, barbarischen und m&#246;rderischen Zeitabschnitt der deutschen Geschichte verbindet, sie lag dabei v&#246;llig in meiner k&#252;nstlerischen Absicht. Dass ich dies mit dem gedanklichen Hintergrund getan habe, dass es in der <em>Verherrlichung der Arbeit um jeden Preis</em> eine in meinen Augen ungesunde Kontinuit&#228;t in Deutschland gibt und dass ich die j&#252;ngeren Entwicklungen der Arbeitsmarktpolitk, insbesondere den unter einer rot-gr&#252;nen Regierung geschaffenen, staatlich subventionierten Arbeitsmarkt f&#252;r nicht-existenzsichernde Elendsarbeit im Zustand der gr&#246;&#223;tm&#246;glichen Abh&#228;ngigkeit von beh&#246;rdlicher Willk&#252;r, auf diesem Hintergrund sehr kritisch sehe, wird &#8212; meiner Meinung nach &#8212; wohl jedem Denkenden beim Betrachten des Werkes selbst auffallen und bedarf keiner weiteren Erl&#228;uterung. Es ist dies ein Werk, das sich eigentlich nicht falsch interpretieren l&#228;sst; es l&#228;sst aber &#8212; wie jedes Werk &#8212; sehr wohl zu, dass sich ein Mensch daran reibt, dass er nicht damit einverstanden ist, dass er es kritisieren will, dass er es ob seiner Sch&#228;rfe relativieren will. Ja, es kann sogar auf dem durchscheinenden Hintergrund als v&#246;llig geschmacklos, zynisch und widerw&#228;rtig verworfen werden, sonst w&#228;re es ja auch keine gute Satire.</p>
<p>Ich habe daf&#252;r durchaus Verst&#228;ndnis. Kein Verst&#228;ndnis habe ich hingegen daf&#252;r, dass dieses Werk von YouTube &#8212; &#252;brigens, nachdem es dort weit &#252;ber ein Jahr lang weit gehend unbeachtet in einem praktisch unbekannten Kanal herumlag &#8212; unter Verweis auf Community-Richtlinien gel&#246;scht wurde, an deren Kriterien gemessen schlicht nichts daran auszusetzen ist. Es handelt sich um einen Akt der Willk&#252;r. Und mir bleibt angesichts dieses Aktes der Willk&#252;r, &#252;ber dessen Begr&#252;ndung ich neben dem Verweis auf die &#8222;Community-Richtlinien&#8220; keine weitere Information erhalten habe und zu dem ich keinerlei M&#246;glichkeit einer eigenen Stellungnahme habe, nur eine einzige Interpretation: Es ist f&#252;r die gegenw&#228;rtigen Betreiber von YouTube (das ist Google) v&#246;llig unerw&#252;nscht, dass sich jemand k&#252;nstlerisch mit gegenw&#228;rtigen gesellschaftlichen Themen auseinandersetzt, und wo dieses doch einmal geschieht, wird dieser Ausdruck eines Menschen unterdr&#252;ckt. Stattdessen sollen auf YouTube leicht verdauliche und unterhaltsame Inhalte pr&#228;sentiert werden, selbst, wenn sich dieser Vorgang mit systematischen Verletzungen des Urheberrechtes verbindet &#8212; denn diese Form der &#8222;Kreativit&#228;t&#8220; passt wohl besser zum gesch&#228;ftlichen Ziel, &#252;ber eingeblendete Werbung Profit zu erzielen. Wer bei YouTube ein Video einstellt, sollte dies wissen und in Betracht ziehen, dass seine Inhalte einfach willk&#252;rlich entfernt werden k&#246;nnen. </p>
<p>Ich betrachte diese Sperrung meines Videos auf YouTube jetzt als Bestandteil des Werkes &#8212; zeigt sie doch, dass auch die jetzige Gesellschaft &#252;ber Strukturen verf&#252;gt, die gewisse Formen der Kommunikation gewaltsam unterdr&#252;cken. Gerade dadurch zeigt sich, wie gro&#223; der wahre Kern in der Satire <em>wirklich</em> war. </p>
<p><small>Eine Verwendung dieses Feeds im kommerziellen Kontext verst&#246;&#223;t gegen das Urheberrecht. Wenn dieser Inhalt von einer kommerziellen oder werbefianzierten Website angezeigt wird, macht sich der Betreiber dieser Site einer Urheberrechtsverletzung schuldig. (Fingerprint: c6f9a6c89eff7d95357af4c8c1ba471a)</small></p>]]></description>
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		<title>Konkrete Poesie</title>
		<link>http://whitedarkness.de/2009/04/07/konkrete-poesie</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Apr 2009 22:59:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elias Schwerdtfeger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Dieses Video habe ich vor einigen Jahren f&#252;r eine Whitedarkness gemacht. Es wurde im Rahmen einer Klangvernissage pr&#228;sentiert, bei der wir einen DVD-Player zum Abspielen der einzelnen Tracks verwendeten. Bei den meisten St&#252;cken wurde nur eine einfache Texttafel mit dem Namen des K&#252;nstlers und dem Titel des Werkes sichtbar, w&#228;hrend ein wandernder Balken einen Anhaltspunkt gab, wie lange dieses St&#252;ck noch laufen wird. (Einen Eindruck dieser Pr&#228;sentationsform kann man beim Anfang des <a href="http://vids.myspace.com/index.cfm?fuseaction=vids.individual&#038;videoid=2947726">Videos zum Manifest der hannoverschen Schule</a> bekommen.) Meine St&#252;cke liefen inmitten dieses recht langen Blocks, und bei einigen dieser St&#252;cke wurden zur &#220;berraschung des Publikums auch &#8222;richtige&#8220; Videos eingeblendet. Das inhaltliche Niveau dieser Videos reichte von Dada bis &#8222;ambitioniert&#8220;, aber es war gerade das Video zu &#8222;Konkrete Poesie&#8220;, welches bei den meisten Besuchern den tiefsten Eindruck hinterlie&#223;, wie mir in den anschlie&#223;enden Gespr&#228;chen zugetragen wurde.</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/0qHhFQsSIWY&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/0qHhFQsSIWY&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=0qHhFQsSIWY">YouTube-Direktlink auf Konkrete Poesie</a></p>
<p>Da ich gerade einen kleinen R&#252;ckblick auf die letzten Jahre meines Schaffens begonnen habe &#8212; manchmal muss man eben auch zur Besinnung kommen &#8212; dr&#228;ngt es mich, ein paar Worte zu diesem Video zu schreiben, von dessen Wirkung ich selbst &#252;berrascht wurde.</p>
<p></p>
<p><strong>Zur Entstehung</strong></p>
<p>Es ist nicht gerade so, dass ich gute Arbeitsm&#246;glichkeiten habe, wenn ich mich an ein solches Projekt setze. In der Regel ist mein gesamtes Arbeiten davon gepr&#228;gt, dass ich das beste aus den verf&#252;gbaren M&#246;glichkeiten mache und viel improvisieren muss. Die Computer, an denen ich meine Werke ausarbeite, stehen mir nicht regelm&#228;&#223;ig zur Verf&#252;gung, sie sind auch oft nicht von mir selbst eingerichtet und deshalb zuweilen auch recht fremde Werkzeuge. Wenn ich meine Arbeit an einem Werk unterbrechen muss, ist es oft eine Unterbrechung f&#252;r Wochen oder gar Monate. Deshalb strebe ich immer eher nach einem schnellen, zielgerichten Vorgehen, das meine Ideen schon nach kurzer Zeit in einem brauchbarem Zustand zu einem Werk werden l&#228;sst; gewisse Unvollkommeheiten, die sich dabei in die Werke einschleichen, nehme ich in Kauf. Nach au&#223;en erweckt es den Anschein einer gro&#223;en M&#252;helosigkeit und Geschwindigkeit, wenn ich scheinbar in wenigen Stunden ein Musikst&#252;ck &#8222;fertig&#8220; kriege, in Wirklichkeit ist es jedoch viel M&#252;he in der inneren Vorbereitung und eine von meinen Lebensumst&#228;nden erzwungene Langsamkeit.</p>
<p>Die White Darkness r&#252;ckte n&#228;her, und den gr&#246;&#223;ten Teil der Musik hatte ich zum Gl&#252;ck schon fertig. Es versprach also zur Abwechslung einmal eine Veranstaltung zu werden, die in der Vorbereitung keinen gro&#223;en Stress verursacht. Der Stress kam aber trotzdem, wie immer. Denn einige Tage vorher erfuhr ich, dass auch Videos pr&#228;sentiert werden sollten, und dass auch ich nach M&#246;glichkeit ein bisschen Videomaterial beisteuern sollte. </p>
<p>Ich bin nicht gerade ein visuell gepr&#228;gter Mensch, und bewegte Bilder sind mir sogar ein besonderer Gr&#228;uel. Die Bedienung einer Videoschnitt-Software l&#246;st bei mir folglich ein Gef&#252;hl von &#8222;fremder Welt&#8220; aus, wie es viele andere Menschen wohl entwickelten, s&#228;hen sie, wie ich f&#252;r gew&#246;hnlich am Computer zu arbeiten pflege. Aber dennoch arbeitete ich mich ganz schnell ein und st&#252;mperte flugs zwei Videos hin, eines zum &#8222;Manifest der Hannoverschen Schule&#8220; und ein zweites zu &#8222;Die Bombe&#8220;. </p>
<p>Daraufhin hatte ich eine Empfindung, die ich wirklich <em>hasse</em>. Ich war v&#246;llig unzufrieden mit meinen eigenen Werken, sie erschienen mir wie eine Pflichterf&#252;llung, so dass ich dachte, dass ich in dieser Haltung auch einer Lohnarbeit nachgehen k&#246;nnte, bei der man ja f&#252;rs T&#228;tigwerden bezahlt wird und nicht f&#252;r die Qualit&#228;t des Hervorgebrachten oder die Effizienz der eigenen Arbeit. Es war eine Haltung aus einer Zeit, die ich l&#228;ngst hinter mir gelassen haben wollte, und deshalb beschloss ich, noch ein drittes Video zu machen, eines, dass mich nach seinem Abschluss zufriedener macht und besser f&#252;hlen l&#228;sst.</p>
<p>So entstand das Projekt &#8222;Konkrete Poesie&#8220;. Es sollte etwas von der Entfremdung, Einsamkeit, Denaturierung <em>f&#252;hlbar</em> machen, die nicht nur meinem Dasein ihren Stempel aufgedr&#252;ckt hat.</p>
<p><strong>Die Musik</strong></p>
<p>Dieses St&#252;ck war noch nicht v&#246;llig fertig, als ich mit dem Projekt begann. Es lag als grober Entwurf auf einer Festplatte herum und erinnerte in seiner von gefilterten Rechtecksignalen gepr&#228;gten klanglichen Form eher an fr&#252;he St&#252;cke von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anne_Clark">Anne Clarke</a>, nur eben ohne gesprochenen Text. Da ich von vornherein nicht die Absicht hatte, ein musikalisch abwechslungsreiches St&#252;ck zu machen, belie&#223; ich die Monotonie des ersten Entwurfes fast unver&#228;ndert und konzentrierte mich auch die Bearbeitung der verwendeten Kl&#228;nge. Diese behielten dabei zum gr&#246;&#223;ten ihren synthetisch anmutenden Charakter.</p>
<p>Die perkussiven Ger&#228;usche entstammen meiner &#8222;&#252;blichen Sammlung von Samples&#8220;, zum Teil handelt es sich um bearbeitete St&#246;rger&#228;usche. Der dazu laufende Bass ist v&#246;llig synthetisch. Das leise, verhallte Klacken am Anfang des St&#252;ckes entstand beispielsweise, als ich w&#228;hrend einer Aufnahme ein Ger&#228;t ausschaltete, es ist ein Ger&#228;usch, das eher der Erwartung eines Endes, eines Ausschaltens entspricht. Es beginnt mit dem Ende, was darauf folgt, ist eine Wiederholung der immergleichen Abl&#228;ufe.</p>
<p><strong>Die Bilder</strong></p>
<p>Alle Videoaufnahmen wurden tats&#228;chlich <em>mit einem Handy</em> gemacht &#8212; dies nicht etwa, weil ich eine Neigung zum &#8222;trashigen&#8220; Erscheinungsbild hatte oder damit etwas Besonderes ausdr&#252;cken wollte, sondern weil mir zum Zeitpunkt der Erstellung kein anderes Equipment zur Verf&#252;gung stand. Aber als ich diese Aufnahmen sah, empfand ich die miese Qualit&#228;t dieser Bilder zunehmend auch als einen Reiz. Vor allem bei der Projektion auf eine gro&#223;e Leinwand w&#228;hrend der Veranstaltung entstand so ein Eindruck, den man sonst mit aufw&#228;ndiger Bearbeitung nicht leicht reproduzieren k&#246;nnte. Der offenbar digitale Charakter der Bilder, die Artefakte der Kompression, die Ausl&#246;schung der Einzelheiten im Kl&#246;tzchenrauschen; all dieses f&#252;gte sich &#252;berraschend gut in das Werk ein. Ich glaube inzwischen nicht mehr, dass ich mit besserer Ausstattung etwas zus&#228;tzliches f&#252;r die Wirkung des Werkes h&#228;tte tun k&#246;nnen. </p>
<p>Der ganze K&#252;rzstfilm besteht aus sehr plakativen Bildern und &#220;berlagerungen solcher Bilder. Diese haben die Tendenz, zum Ende des Videos hin eine immer geringere Informatiosdichte zu enthalten. Was sie mitteilen sollen, er&#246;ffnet sich bei einer Betrachtung dieser einzelnen Elemente.</p>
<p><em>Testbild</em> &#8212; Ich habe zwar in den Gespr&#228;chen auf der Veranstaltung schelmisch gesagt, dass ich immer schon einmal ein Video mit dem <a href="http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/specials/112032/index.html">Testbild</a> beginnen lassen wollte, aber tats&#228;chlich nehme ich hier im Bild den klanglichen Eindruck vom &#8222;Ende&#8220; auf, vom &#8222;Sendeschluss&#8220;, den ja von den j&#252;ngeren Menschen kaum jemand mehr kennt. Es handelt sich um ein sehr altes, optisches Testbild eines schwedischen Senders, das ich auch gew&#228;hlt habe, damit es einen sofortigen Eindruck von Fremdheit  erwecke. Da <a href="http://www.tv-testbild.de/ARD_TB/sw-tb_a_www_2001_10.gif">optische Testbilder</a> &#8212; es sind im Gegensatz zu den heute verwendeten, elektronisch generierten Testbildern bedruckte Tafeln, auf die eine Kamera gehalten wird &#8212; seit den Siebziger Jahren nicht mehr in Gebrauch sind, werden die typischen Elemente und ihre Anordnung auf einem <a href="http://www.tv-testbild.de/DDR/TB/DSC01615_mc.JPG">solchen Testbild</a> f&#252;r die meisten Menschen v&#246;llig ungewohnt sein. Der schwedische Ortsname &#8222;&#214;rnsk&#246;ldvik&#8220; macht es auch nicht vertrauter.</p>
<p><em>See und Uhr</em> &#8212; Eine recht altmodische K&#252;chenuhr &#252;berlagert das recht farblos gemachte Bild eines kleinen Sees. Die Uhrzeit ist halb zwei, mitten am Tage, am Arbeitstage, der See ist von der Uhr &#252;berschattet, verdeckt, schimmert bestenfalls als graue Erinnerung durch. Die abstrakte Zeit fordert ihren Tribut. Ein neckisches kleines Detail ist es, dass auf dem Ziffernblatt der Uhr das Wort &#8222;Anker&#8220; zu lesen ist.</p>
<p><em>Gr&#252;n und Kuh</em> &#8212; Ein absurd gr&#252;nstichiges Bild wildwachsender Str&#228;ucher und Kr&#228;uter, wie eine plastikhafte Karikatur der nat&#252;rlichen Umwelt. Dieses Bild verwandelt sich in ein Detail von einer Milchpackung, die in diesem grotesken Zusammenhang ebenfalls den Eindruck der Karikatur einer Kuh erweckt. Alles ist monstr&#246;s, fern, fremd; das von einem Werber gezeichnete, freundliche Gesicht der Kuh kommt aus einem millionenfachen Stempel.</p>
<p><em>In virtuellen R&#228;umen</em> &#8212; Im n&#228;chsten Schritt wird das Bild zun&#228;chst v&#246;llig schwarz-wei&#223;. Ich sitze in scheinbar angestrengt nachdenklicher Pose herum, dieses Bild wird &#252;berlagert von sinnlosen, an Bl&#252;ten erinnernden geometrischen Formen, die auf der Fl&#228;ches des Bildes umhertanzen. Hier&#252;ber entfaltet sich ein grelles, buntes Fraktal als Sinnbild f&#252;r die Produkte, die ein besch&#228;digtes Leben hervorbringen kann. Dieses Fraktal &#252;berlagert mich fast v&#246;llig.</p>
<p><em>Die Ersch&#246;pften im Drau&#223;en</em> &#8212; Zwei Typen, <a href="http://frank-eckert.com/">Frank</a> und ich, sitzen scheinbar m&#252;de und ersch&#246;pft bei sch&#246;nem Wetter auf einer Bank, v&#246;llig teilnahmslos im Angesicht des offensichtlich sch&#246;nen Wetters. Dieses Bild wird &#252;berlagert von einem Ballon, der gelb und mit einer Werbung f&#252;r die Deutsche Post am Himmel h&#228;ngt. Einer der beiden schaut schlie&#223;lich nach oben. Selbst der freie, blaue Himmel ist zur Werbefl&#228;che geworden.</p>
<p><em>Lora</em> &#8212; Ein v&#246;llig verwackeltes Bild von einem Papagei in einer Wohnung, der von abstrakten, unscharfen Farbfl&#228;chen &#252;berlagert wird. Im Hintergrund l&#228;uft ein Fernseher, das Zimmer ist dunkel. Der Vogel fliegt nicht mehr frei umher, er ist domestiziert, ein Haustier zu Nutzen des Menschen.</p>
<p><em>Die Arbeit</em> &#8212; Zwei Bilder sind &#252;berlagert, beide in schwarz-wei&#223;. Das eine Bild zeigt mich beim angestrengten Arbeiten, vor einem Computer sitzend, im Hintergrund ein kuscheliger Linux-Pinguin, der in der Ecke steht. Das zweite Bild zeigt meine Hand, wie sie von der Tastatur zur Maus und wieder zur&#252;ck zur Tastatur wechselt. Dabei schwenkt die Kamera kurz auf eine Kaffeetasse als Symbol einer wichtigen Droge f&#252;r Menschen, die ihre Lebensabl&#228;ufe an unerm&#252;dliche Maschinen anpassen m&#252;ssen und &#252;ber eine Medikamentenpackung mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fluoxetin">Fluoxetin</a>. Dies ist ein beliebtes und so h&#228;ufig genommenes Antidepressivum, dass die Abbauprodukte dieses Medikamentes in Gro&#223;britannien und den USA inzwischen vielerorts schon das Grundwasser belasten. Das von der Welt entfremdete und kaum noch zum Wirken in der Welt f&#228;hige Leben wirft sich in ein und unterwirft sich einem Leben in von Maschinen gepr&#228;gten Welten; der Preis ist hoch, der Schaden un&#252;bersehbar. </p>
<p><em>Die Front und die Kerze</em> &#8212; Die kalte H&#228;userfront eines Wohnhauses aus den Neunziger Jahren wird von einer fast kitschig aussehenden Kerzenflamme &#252;berlagert. Das Licht ist innen, nach drau&#223;en dringt nichts mehr. Und das innere Licht hat den Charakter einer eher kitschigen Dekoration angenommen.</p>
<p><em>Die geometrische Aufl&#246;sung</em> &#8212; Das Bild der Kerze wird noch einmal aufgegriffen, sie ist jetzt v&#246;llig &#252;berbelichtet, kaum noch von einer Gl&#252;hlampe zu unterscheiden und l&#246;st sich durch &#220;berlagerung in abstrakten, geometrischen Mustern in grellen, unnat&#252;rlichen Farben auf. Selbst das Licht ist noch ein absurdes Kaleidoskop k&#252;nstlicher Formen, ein dauerhafter <em>trip</em>.</p>
<p><em>Die Schritte</em> &#8212; Einfaches Bild von F&#252;&#223;en, die sich auf einem wenig befestigten Weg drau&#223;en bewegen, in &#228;hnlicher Weise farbreduziert und damit grau gemacht wie das Eingangsbild von der Uhr und dem See. Gehen diese F&#252;&#223;e zum eingangs gezeigten See?</p>
<p><em>Das grelle Fenster</em> &#8212; Ein v&#246;llig &#252;berbelichteter Blick aus einem Fenster, alles ist von einem merkw&#252;rdig solide wirkendem Licht durchflutet. Eine Litfa&#223;s&#228;ule, ein geparktes Auto, vor&#252;berfahrende Autos und Radfahrer, durch die Belichtung v&#246;llig unwirklich anmutend. Bei diesem Blick aus dem Fenster l&#228;sst sich erahnen, wie dunkel es im Raum sein muss. </p>
<p><em>Die R&#246;hren</em> &#8212; Kamerafahrt entlang eines farbverfremdeten Rohrsystemes. Alles hat seinen vorgezeichneten Weg zu gehen.</p>
<p><em>Testbild</em> &#8212; Das Testbild vom Anfang des K&#252;rzstfilmes wird noch einmal gezeigt, doch diesmal l&#246;st es sich langsam auf, wird undeutlich, kontrastarm, verschneit, bis es nur noch die Ahnung eines abstrakten Musters ist. </p>
<p><em>Der schlammige See</em> &#8212; Pl&#246;tzlich ist das Testbild weg, eine graue, grieselige Fl&#228;che wird langsam abgedunkelt. Die Musik l&#228;uft monoton weiter, ist jetzt aber stark reduziert. Hier entsteht das erste Mal ein von sehr langgezogenen, weichen, streicherhaften T&#246;nen gepr&#228;gtes Klangbild, wie es in meiner Musik sonst vertraut ist. Ein Bild des Sees wird eingeblendet, jetzt in nat&#252;rlichen Farben. Frank, der schlammverschmiert ist, geht in einer sehr entschleunigten Szene in diesen See hinein und kommt noch dreckiger wieder heraus. Er geht wieder zur&#252;ck und taucht schlie&#223;lich v&#246;llig in diesem schlammigen See unter. Seine Bewegungen wirken dabei schwerf&#228;llig und lassen deutlich erahnen, dass sich am Grund dieses Sees nicht nur Schlamm, sondern auch eine Menge M&#252;ll befinden muss. Dieser Eindruck steht im Kontrast zum ansprechenden Klang der Musik und zur scheinbaren Idylle des Sees.</p>
<p><em>Das Stopplicht</em> &#8212; Ein verfremdetes Bild von der Ausfahrt einer Tiefgarage. Ein grelles, rotes Licht k&#252;ndigt an, dass sich die Ausfahrt gleich schlie&#223;en wird, und die Ausfahrt schlie&#223;t sich daraufhin. </p>
<p><em>Das Pixelauge</em> &#8212; Ein aufgenommenes Auge wird langsam im Kontrast gesteigert und farblich verfremdet. Es zeigt dabei zun&#228;chst die Artefakte der Kompression als Kl&#246;tzchen, bis es zuletzt nur noch eine unf&#246;rmige, entfernt an ein Loch erinnernde Struktur ist. </p>
<p><em>Die verschlossene T&#252;r</em> &#8212; Ich gehe auf eine von Gittern umgebene T&#252;r in einer Mauer zu, versuche sie zu &#246;ffnen, stelle fest, dass sie verschlossen ist und gehe gesenkten Hauptes wieder zur&#252;ck. Es gibt keinen Ausweg. </p>
<p><strong>Anmerkungen</strong></p>
<p>Ich habe &#8222;Konkrete Poesie&#8220; niemals auf einem meiner Alben ver&#246;ffentlicht, sonst w&#252;rde ich dieses Album hier verlinken. Zu verwoben erscheint mir das St&#252;ck mit diesem kleinen Videoprojekt, als dass ich es ohne Schaden herausl&#246;sen k&#246;nnte. Aber es gibt nat&#252;rlich <a href="http://www.tamagothi.de/alben/" title="Zu meinen Alben">eine Menge anderer Musik von mir, die ich in meinen Alben unter einer recht freien Lizenz und zum kostenlosen Download ver&#246;ffentlicht habe</a>.</p>
<p>Video und Musik haben nichts mit der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Konkrete_Poesie">visuell-literarischen Gattung der Konkreten Poesie</a> zu tun, aber der Titel erschien mir angesichts meines Vorhabens dennoch passend. Auch hier wurden Bilder aus ihrem Zusammenhang gel&#246;st und sollten zusammen mit der Monotonie der Musik eine jenseits der Erz&#228;hlform eines K&#252;rzstfilmes stehende, eigene Realit&#228;t entfalten, die hilft, die &#8222;wirkliche&#8220; Realit&#228;t f&#252;hlbarer zu gestalten. Deshalb die etwas plakative Bildauswahl und die Neigung zur Verfremdung und teils absurden &#220;berlagerung von Bildern, die pr&#228;gend f&#252;r den Stil dieses Videos ist.</p>
<p><small>Eine Verwendung dieses Feeds im kommerziellen Kontext verst&#246;&#223;t gegen das Urheberrecht. Wenn dieser Inhalt von einer kommerziellen oder werbefianzierten Website angezeigt wird, macht sich der Betreiber dieser Site einer Urheberrechtsverletzung schuldig. (Fingerprint: c6f9a6c89eff7d95357af4c8c1ba471a)</small></p>]]></description>
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		<title>Der Angstraum: Ein R&#252;ck- und Einblick</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jul 2008 23:20:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elias Schwerdtfeger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rückblick]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Aus meiner Sicht: Endlich war es einmal wieder eine Whitedarkness mit einem richtigen Werk, das von den Besuchern erlebt und erfahren werden kann! </p>
<p>F&#252;r jene, die dieses Ereignis verpasst haben, mag der hier ver&#246;ffentlichte Ausschnitt aus der Videoinstallation &#8222;Angstraum&#8220; von Frank und mir einen Eindruck der Installation geben. Nat&#252;rlich fehlt hier die Gesamtheit der Installation, es fehlt der dunkle Raum, in dem diese Bilder zur Geltung kommen; und auch die Klanglandschaften waren f&#252;r diesen speziellen Raum &#8222;gebaut&#8220; und kamen darin erst richtig zur Geltung. Das Unbehagen wurde wohl f&#252;r jeden greifbar, der sich l&#228;ngere Zeit in diesem Raum aufgehalten hat.</p>
<p></p>
<p><object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/-z4z33quh4Y"></param> <embed src="http://www.youtube.com/v/-z4z33quh4Y" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350"></embed></object></p>
<p><small>Eine Verwendung dieses Feeds im kommerziellen Kontext verst&#246;&#223;t gegen das Urheberrecht. Wenn dieser Inhalt von einer kommerziellen oder werbefianzierten Website angezeigt wird, macht sich der Betreiber dieser Site einer Urheberrechtsverletzung schuldig. (Fingerprint: c6f9a6c89eff7d95357af4c8c1ba471a)</small></p>]]></description>
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		<title>Videos der Werbelesung</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Nov 2007 15:38:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elias Schwerdtfeger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rückblick]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ich habe aus der Videoaufnahme meiner <a href="http://whitedarkness.de/2007/11/05/rueckblick-und-download-die-werbelesung/" title="R&#252;ckblick auf die Werbelesung">Werbelesung</a> einmal ein paar Ausschnitte f&#252;r euch vorbereitet. F&#252;r <em>euch</em>, die ihr da wart, damit ihr es nochmal h&#246;ren k&#246;nnt, und f&#252;r nat&#252;rlich auch f&#252;r <em>euch</em>, die nicht da wart.</p>
<p>Nat&#252;rlich ist diese Aufbereitung nicht vollst&#228;ndig, es handelt sich nur um Ausschnitte aus einem gr&#246;&#223;eren Zusammenhang. Trotz der Auswahl sind manchmal R&#252;ckbez&#252;ge auf vorherige Themen enthalten. Das Gesamtkonzept in meiner Vorlesung wird in meinem <a href='http://whitedarkness.de/wp-content/uploads/2007/11/wd11-manuskript-werbelesung.pdf' title='Download-Link auf ein PDF-Dokument'>Skript zur Vorlesung</a> recht deutlich.</p>
<p></p>
<p>Video: &#8222;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=F0-x7SRawYw" title="Direkter Link auf YouTube">Die Fr&#252;chte und die M&#252;nder</a>&#8222;</p>
<p><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/F0-x7SRawYw&#038;rel=1"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/F0-x7SRawYw&#038;rel=1" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p>
<p>Video : &#8222;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=L-2kBX3O93k" title="Direkter Link auf YouTube">Der &#228;lteste Werbespruch</a>&#8222;</p>
<p><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/L-2kBX3O93k&#038;rel=1"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/L-2kBX3O93k&#038;rel=1" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p>
<p>Video: &#8222;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=xPNvrRHXhdw" title="Direkter Link auf YouTube">Das Evangelium nach Axe</a>&#8222;</p>
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<p><small>Eine Verwendung dieses Feeds im kommerziellen Kontext verst&#246;&#223;t gegen das Urheberrecht. Wenn dieser Inhalt von einer kommerziellen oder werbefianzierten Website angezeigt wird, macht sich der Betreiber dieser Site einer Urheberrechtsverletzung schuldig. (Fingerprint: c6f9a6c89eff7d95357af4c8c1ba471a)</small></p>]]></description>
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